A A A
Druckversion

Verhütungsmittelfonds

Seit Einführung des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung besteht für Menschen, die zur Sicherung ihres Unterhalts staatliche Leistungen erhalten, nicht mehr die Möglichkeit, einen Antrag auf Kostenübernahme ärztlich verordneter Verhütungsmittel zu stellen. Aufgrund dieser teilweise erheblichen finanziellen Einschränkung wird gelegentlich auf eine sichere Verhütung verzichtet.

Der Landkreis Aurich hat aus diesem Grund  einen Verhütungsmittelfonds geschaffen, um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden. Der Fonds wird von den Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle der Diakonie im Landkreis Aurich verwaltet. Dafür haben wir mit den gynäkologischen Praxen eine Vereinbarung getroffen, nach der für ärztliche Leistungen zur Empfängnisverhütung ein fester Betrag gezahlt wird. Ob sich Ihre Arztpraxis dieser Vereinbarung angeschlossen hat, können Sie dort oder bei uns erfragen.

Bezuschusst werden nur ärztlich verordnete Verhütungsmittel.
Dazu gehören:

  • Pille
  • Verhütungspflaster
  • Vaginalring
  • Spirale
  • Hormonimplantat
  • 3-Monatsspritze
  • Sterilisation von Frauen und Männern

Anträge für längerfristige Verhütungsmittel werden nur einmal im Wirkungszeitraum bezuschusst.

Wer kann einen Antrag stellen?

  • Sie müssen Ihren ersten Wohnsitz im Landkreis Aurich haben.
  • Sie müssen mindestens 20 Jahre alt sein.
  • Sie beziehen seit mindestens drei Monaten Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende), dem SGB XII (Sozialhilfe), dem Asylbewerberleistungsgesetz.
Informationen über die Arbeit während der Corona-Epidemie
Informationen über die Arbeit während der Corona-Epidemie

 

Verhütungsmittel-Fonds

Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin. Wir versuchen, so viel wie möglich telefonisch zu klären. Telefonische Anmeldezeiten sind Montag, Mittwoch, Donnerstag von 9-11 Uhr unter 04931-931313

Bitte halten Sie für das Telefonat folgende Unterlagen bereit:

  • Aktueller Leistungsbescheid für ALG 2 oder Asylgeld
  • Original Rezept und Original Quittung (bei Pille, Verhütungspflaster, Vaginalring, 3-Monatsspritze). Auf dem Rezept muss von Arzt oder Ärztin der Hinweis „keine medizinische Indikation“ stehen.
  • oder
  • Für die Spirale, Hormonimplantat oder Sterilisation: Bescheinigung von Arzt oder Ärztin, dass diese Verhütungsmethode für Sie empfohlen wird.
  • Telefonnummer
  • Bankverbindung

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir zur Zeit keine persönlichen Beratungen anbieten können!

 

Impressum Footer rechts
Impressum Footer rechts

Seite empfehlen

Füllen Sie die Felder aus, und klicken Sie auf Senden, um diese Seite weiterzuempfehlen!

Code